Die Kompetenzfelder des Soft Skill Würfels

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Ich bin Mike, 31 Jahre alt und der Eigentümer und Autor dieses kleinen aber feinen Info-Blogs.
Hier möchte ich euch über all die Themen rund um meine Leidenschaft aufklären - die soziale Kompetenz.
Überall ist sie anzutreffen und überall ist sie von Bedeutung - weshalb ihr also nicht auch noch einen Blog widmen?
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Der Soft Skill Würfel wurde von André Moritz entwickelt und ist ein Ansatz, um die Soft Skills im Kompetenzfeldern anzuordnen. Der Würfel erlaubt es, einzelne Skills zu Gruppen zusammenzufügen. Auf dem sechsseitigen Würfel sind insgesamt 26 Kompetenzfelder angebracht. Jede Würfelsseite repräsentiert dabei eine Gruppe von Fähigkeiten, die in Relation zueinander stehen.

Kompetenzen als Puzzleteile

Kompetenzgruppen im Würfel von André Moritz

Zu den sechs Kompetenzgruppen auf den Würfeloberflächen gehört die Kommunikative Kompetenz. Diese Gruppe beinhaltet alle Fähigkeiten, die zu einer effektiven Kommunikation gehören. Es müssen grundsätzliche Kommunikationskonzepte bekannt sein und ebenfalls müssen die entsprechenden Techniken beherrscht werden. Desweiteren muss jedoch auch der Wille zu einer erfolgreichen Kommunikation bestehen. Zu den weiteren wichtigen Kompetenzen in dieser Gruppe gehören auch Empathie, Rhetorische Kompetenz, Schlagfertigkeit und Networking Kompetenz. Bei einigen Kompetenzen, die in dieser Gruppe zu finden sind, kommt es zu Überschneidungen mit anderen Gruppen. Das ist beispielsweise der Fall bei der Überzeugungsfähigkeit, die auch zur Gruppe der Führungskompetenz gehört.

Bei der sozialen Kompetenz handelt es sich um die Fähigkeit, einen fairen und ausgeglichenen Umgang mit den Mitmenschen zu entwickeln. Wichtig sind dabei Aspekte wie Teamfähigkeit, die eine Zusammenarbeit mit anderen ermöglicht und die Menschenkenntnis, die es erlaubt auf die Mitmenschen und ihre Bedürfnisse einzugehen. In diesem Sinnen spielt natürlich auch die Empathie eine große Rolle. Eine Grundlage für gute Sozialkompetenzen ist ein ausgewogener Umgang mit den eigenen Gefühlen, um diese auf positiver Weise im Umgang mit anderen einzuflechten.

In der Gruppe der Personalen Kompetenzen finden sich hauptsächliche solche Soft Skills, die sich auf rings um die eigene Persönlichkeit angeordnet sind. So ist es nicht verwunderlich, dass das Selbstbewusstsein im Mittelpunkt der Personalen Kompetenzen steht. Diese Kompetenz beinhaltet neben dem Selbstbewusstsein auch die Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis. Nicht zuletzt ist auch die konstruktive Lebenseinstellung zentraler Teil der Personalen Kompetenzen. Gleichzeitig gehört diese Fähigkeit jedoch auch zu den Mentalen Kompetenzen. Auch die Schlagfähigkeit gehört zu den Personalen Kompetenzen. Sie ist ein Instrument, das die Person einsetzt, um die persönliche Unabhängigkeit zu garantieren.

Gartenarbeit als Beispiel der UmsetzungskompetenzEin interessanter Bereich befasst sich mit der Umsetzungskompetenz. Dabei handelt es sich um die Fähigkeit, erlernte Elemente in die Praxis umzusetzen. Das kann man zum Beispiel an der Anwendung von Geräten verdeutlichen. Eine Person liest die Bedienungsanleitung für einen Hochentaster und kann das erlangte Wissen dazu direkt anwenden, indem erfolgreich mit dem Gerät im Garten umgegangen wird. Dies wäre dann den Umsetzungskompetenzen zuzuschreiben. Initiative und Ausdauer gehören dabei ebenso zu wichtigen Kompetenzen wie die Kreativität.

Auf der Würfelseite der Führungskompetenzen findet man zahlreiche Eigenschaften, die eine Person benötigt, um andere anzuleiten. Daher sind neun Soft Skills auch besonders für leitende Angestellte wichtig und sollten zu den Kriterien gehören, die beim Einstellungsgespräch berücksichtigt werden. Dazu gehören Delegationskompetenz, Zeitmanagement genauso, wie Entscheidungsstärke und systemisches Denken. Die Delegationskompetenz nimmt eine entscheidende Rolle ein, da sie die grundsätzlichste Fähigkeit darstellt, die zu Führen von Anderen benötig wird. So ist die Arbeite eines Managers beispielsweise nicht durchführbar, wenn er keine Delegationsfähigkeiten hat.

Die letzte der Würfelseiten befasst sich mit den mentalen Kompetenzen. Dabei handelt es sich um psychologische Eigenschaften sowie generelle Einstellungen und Gedankensysteme. In den Mittelpunkt dieser Fähigkeiten wird dabei die Stressbewältigung gestellt. Sie dient als Grundlage, um auch unter Belastung positiv reagieren zu können und kann daher als Grundlage für eine erfolgreiche Lebensführung angesehen werden. Zu den weiteren Soft Skills in dieser Gruppe gehören darüber hinaus die nonverbale Sensibilität sowie Menschenkenntnis.