Entspannt durch den Alltag

Ist man erwachsen, merkt man erst einmal, wie viel Arbeit einem die Eltern abgenommen haben und welcher Stress auch im Alltag stecken kann. Als Elternteil, Partner, Freund und Arbeitnehmer muss man funktionieren und versuchen, es allen Parteien am Ende des Tages recht zu machen. Man selbst bleibt dabei schnell auf der Strecke. Wie der Alltag etwas entspannter aussehen könnte? Das erfahren Sie hier.

Prioritäten setzen

In stressigen Phasen ist es wichtig, eine Struktur zu haben, die einem hilft, den Alltag besser zu beschreiten. Geht man bereits planlos in den Tag, so vergehen die Stunden wie im Fluge, ohne dass etwas erreicht wurde. Anders sieht dies mit einer To-do-Liste aus. So ist bereits vordefiniert, was am Tag zu erreichen ist. Psychologisch hat dies den Effekt, dass man produktiver an den Tag herangeht und in kurzer Zeit mehr schafft. So gibt es für jede Tätigkeit einen bestimmten Time-Slot.

Makro- statt Mikromanagement

Irgendwann im Leben müssen wir uns eingestehen, dass wir nicht alles allein schaffen. Wir sind nun einmal nicht Superwoman oder Superman, die Alltag, Kinder, die Liebe und die Arbeit einfach unter einen Hut bringen. Klarmachen müssen wir uns in diesem Zuge, dass es OK ist, nicht alles zu schaffen. Ist die Einsicht da, so kann vom Mikromanagement ins Makromanagement übergegangen werden. Anfangen können wir mit den einfachen Dingen: Nicht mehr wir putzen die Fenster, sondern der Fensterputzroboter erledigt diese Arbeit. Können wir kleine Tätigkeiten abgeben, so fällt es uns leichter, uns wichtigeren Aufgaben zu widmen. Sie müssen nicht alles allein machen. Smarte Helferlein nehmen Ihnen Aufgaben im Haushalt ab, sodass Sie sich voll und ganz auf ein Projekt konzentrieren können.

Work-Life-Balance ernst nehmen

Im neuen Job oder in Top-Management-Positionen gerät die Work-Life-Balance oft aus dem Gleichgewicht. Man möchte auf der Arbeit einen guten Eindruck hinterlassen – mit Ehrgeiz, längeren Arbeitsphasen und 24/7-Präsenz. Die Zeit, die übrig bleibt, wird mit Fitness, Freunden, der Familie oder dem Putzen und Einkaufen verbracht. Ist die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht, so bleibt keine Zeit mehr für sich selbst und das ist fatal. Dies kann Stress, Krankheiten und schlechte Laune als Folge haben – das ist es nicht wert. Die eigene Work-Life-Balance sollte daher nicht nur ein scherzhafter Spruch, sondern ein Mantra fürs Leben sein.

Doch wie merkt man eigentlich, wenn die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht gerät? Meistens bemerkt man dies abends im Bett, wenn die Gedanken vor dem Zubettgehen noch kreisen. Können wir nicht gut einschlafen, ist dies ein Indiz für Stress und Überanstrengung. Gleiches gilt für den Gedanken: „Ich habe heute überhaupt nichts geschafft“. Meist ist das Gegenteil der Fall und man hat unglaublich viel geschafft, nur die To-do-Liste platzt noch immer aus allen Nähten. All das sind Warnsignale für ein Ungleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben. Ein Urlaub oder eine kleine Auszeit kommen in solchen Zeiten gerade richtig.

Bildschirmfreie Zeiten einplanen

Tiefenentspannung tritt dann ein, wenn man im Einklang mit sich selbst ist. Waren Sie wirklich jemals entspannt, wenn der Blick auf den Bildschirm gerichtet wurde? Wahrscheinlich nicht – außer Sie sind vor Erschöpfung eingeschlafen. Das Bildschirmlicht lässt nicht nur die Haut altern, sondern strengt uns auch an. Auch die vielen Informationen, die auf Bildschirmen laufen, müssen erst einmal vom Gehirn verarbeitet werden. Bildschirmfreie Zeiten können daher das Stresslevel immens senken. Entscheiden Sie sich lieber für entspannte und ruhige Tätigkeiten: ein Buch lesen, mit den Liebsten sprechen, ein Essen genießen, etwas Malen oder raus an die frische Luft gehen. All das sind Tätigkeiten, die uns guttun und nichts mit Bildschirmen zu tun haben. Solche Auszeiten sollten Sie sich regelmäßig und täglich nehmen. Ist der Bildschirm aus, so verschwindet auch oft die To-do-Liste im Kopf.

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Brent Jenkins
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