| Lehre für Studierende |
| Warum Lehrveranstaltungen für soziale und interkulturelle Kompetenz? |
| In den letzten Jahren haben sich die Stimmen gemehrt, die den AbsolventInnen der Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen mangelnde soziale Kompetenz attestieren. |
| Der Anforderungskatalog der Unternehmen an soziale Kompetenz kann exemplarisch aus Veröffentlichungen in Tageszeitungen und Zeitschriften entnommen werden. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sollen hier die immer wiederkehrenden Anforderungsprofile benannt werden: Der häufigste Begriff ist "mehr soziale Kompetenz und Teamfähigkeit". Darunter wird stets - explizit oder implizit - die Notwendigkeit der Zusammenarbeit, auch verschiedener Disziplinen wie z.B. Ingenieure und Betriebswirte, verstanden. Darüber hinaus wird jedoch auch von einzelnen MitarbeiterInnen die Flexibilität und der fachübergreifende "Blick" verlangt: "Das Denken allein in fachlichen Kategorien erweist sich dabei regelmäßig als Hemmschuh, weil es den komplexen Problemsituationen nicht ausreichend Rechnung trägt". |
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Als zentrale Aspekte der sozialen Kompetenz werden die Schlüsselqualifikationen
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| Warum Lehrveranstaltungen für interkulturelle Kompetenz? |
| Trotz- oder gerade wegen der rasch voranschreitenden Globalisierung werden kulturelle Eigenarten künftig noch mehr betont und gepflegt werden: Im Gegenzug zur internationalen Vernetzung wird man immer bewusster das Eigene, das Lokale, als Möglichkeit der Selbstvergewisserung, als Ruhe gewährenden Anker verstehen. |
| Von daher wird es immer wichtiger werden, die Besonderheiten der eigenen und anderer Kulturen zu kennen und im Bewusstsein dieser Verschiedenheit nach dem Gemeinsamen zu suchen: Ein tieferes Verständnis kultureller Zusammenhänge und interkulturelle Handlungskompetenz sind wesentliche Voraussetzungen hierfür. |
| Personen, die über eine interkulturelle Kompetenz verfügen,
haben die Fähigkeit mit Angehörigen einer anderen Kultur zur beiderseitigen
Zufriedenheit unabhängig, kultursensibel und wirkungsvoll interagieren
zu können. Dazu zählen: -Empathiefähigkeit -Neugier -Vorurteilsfreiheit (soweit möglich) -Ambiguitätstoleranz KritikerInnen des Konzeptes interkultureller Kompetenz stellen in Frage, ob es einen Unterschied zwischen sozialer und interkultureller Kompetenz gibt, beziehungsweise ob eine soziale Kompetenz vorstellbar ist, die nicht die interkulturelle miteinschließt. Statt von interkultureller Kompetenz ist es auch möglich, von kompetentem Handeln in der Einwanderungsgesellschaft zu sprechen, da dieser Begriff die strukturelle Seite der Handlungskompetenz mit einbezieht und zudem keine kulturalistische Verkürzung beinhaltet. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass sich interkulturelle Kompetenz nicht nur auf das Agieren und Reagieren in einer "Einwanderungsgesellschaft" bezieht, sondern alle fremden Kulturen mit ihren Besonderheiten in Geschichte, Mentalität, Gewohnheiten, Bräuchen, Religionen, Lebensstilen usw. umfasst. |
| Wir wollen Sie unterstützen einige soziale und interkulturelle Kompetenzen zu erlangen und bieten daher jedes Semester zahlreiche Lehrveranstaltungen in diesen Bereichen an. |