Zu diesem Kurs gibt es für die Studierenden eine passwortgeschützte Homepage. Das Passwort wird in der ersten Stunde bekanntgegeben: >>> www.sozialekompetenz.org/kulturgeschichte/ss.htm
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Kurs: „Kulturgeschichte des Denkens über die Wirtschaft II“ im Sommersemester 2009 gemeinsame Lehrveranstaltung von Walter Ötsch und Doris Weichselbaumer [Der Kurs "Kulturgeschichte … I" wird immer im Wintersemester angeboten]. Im Diplomstudium und im Bachelorstudium "Wirtschaftswissenschaften" Pflichtergänzungsfach nach §12(1) sowie Wahlergänzungsfach nach §13. Wahlpflichtfach für Soziologie (Dipl. + Bacc.) im Rahmen des Wahlpflichtkatalogs "Sozial-, kultur- und geistesgeschichtliche Schwerpunkte", Wahlpflichtfach für Sozialwirtschaft, Wahlfach für Wirtschaftspädagogik Mittwoch, 10,15h - 11,45h Ort: HS 17 (Managementgebäude) Beginn: 4. März 2009 > Grundidee > Inhalte des Kurses im Detail > Zielgruppe > Anforderungen für eine positive Note > Hintergründe und Literatur Zu diesem Kurs gibt es für die Studierenden eine passwortgeschützte Homepage. Das Passwort wird in der ersten Stunde bekanntgegeben: >>> www.sozialekompetenz.org/kulturgeschichte/ss.htm Im Ergänzungsfach „Kulturgeschichte des Denkens über die Wirtschaft“ geht es um die Hintergründe und breiten kulturellen Grundlagen, aus denen sich das heutige Denken über die Wirtschaft entwickelt hat. Die Grundpfeiler der Wirtschaftstheorie, wie sie in vielen Lehrveranstaltungen des Studiums Wirtschaftswissenschaftens vermittelt werden, werden in diesem Kurs historisch verstanden. Sie sind das Ergebnisse zahlreicher sich aufeinander beziehender geschichtlicher Prozesse. Die Vielfalt der Faktoren, die hier eine Rolle gespielt haben, können von keiner Wissenschaft alleine erfasst werden. Als Ansatz bietet sich ein kulturgeschichtliches Herangehen an, bei der versucht wird, die Erkenntnisse unterschiedlicher Bereiche und ihrer Wissenschaften systematisch aufeinander zu beziehen und ein Gesamtbild über die historische Entwicklung zu entwerfen. Wichtige Bereiche sind z.B. die Philosophiegeschichte, insbesondere die Geschichte der Sozialphilosophie, der „Mentalitätsgeschichte“ (die z.B. erklären soll, wie sich Grundkonzepte, wie Raum und Zeit historisch verändert haben), die Geschichte wirtschaftlich relevanter Institutionen sowie die Geschichte realer wirtschaftlicher Entwicklungen, - all das immer in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die jeweiligen Auffassungen über die Wirtschaft. In diesem Fach erhalten Sie (in Teil I und II) einen Überblick über das Denken über die Wirtschaft vom Mittelalter bis zu neoliberalen Ansätzen heute. Sie erfahren, wie die Menschen im europäischen Mittelalter über Wirtschaften gedacht haben und warum sich in dieser Denkweise kein moderner Handels- und Geldkapitalismus entfalten konnte. Daran anschließend wird ein Überblick über die kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Trends vom 14. bis zum 17. Jahrhundert geboten. Hier formen sich die Grundlagen der neuzeitlichen Auffassung der Ökonomie, die dann ab dem 17. Jahrhundert in eigene Theorien der Wirtschaft münden. Sie erfahren die Unterschiede von feudal-absolutistischen zu bürgerlich-demokratischen Vorstellungen über die Wirtschaft und ihrer wichtigsten Versionen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Am Schluss wird das moderne neoliberale Denken als Kulturprojekt erklärt, mit dem Ziel einer radikalen Umgestaltung der Gesellschaft. Das Ziel des Ergänzungsfaches ist die Vermittlung von historischem Grundlagenwissen über ökonomische Theorien, die Sie befähigen soll, fundiert über kulturwissenschaftliche Aspekte von globalen Debatten über die Gesellschaft heute zu reflektieren. Eine interdisziplinäre Vorlesung zur Kulturgeschichte des Denkens über die Wirtschaft Beginnend vom Mittelalter wird gezeigt, wie sich: >das Denken und die Wahrnehmung der Menschen im Alltag, und parallel dazu >die Grundkategorien des Denkens über die Wirtschaft langsam verändert haben, >wie die Menschen über Raum, Zeit, Objekt, Ich und das Geld dachten, >welche Welt-Bilder sie für wahr hielten und >welchen Einfluß das alles auf die Entwicklung der Kultur und >auf das wirtschaftliches Handeln und das Denken über die Wirtschaft ausgeübt hat. Im Kurs wird ein großer Trend in der Entwicklung unserer Kultur erklärt, der für das Nachdenken über die Zukunft der Wirtschaft bedeutsam ist. Inhalte - Übersicht: [Texte zu den einzelnen Kurseinheiten können von den TeilnehmerInnen nur über eine eigene Homepage aufgerufen werden. Das Passwort dazu wird im Kurs bekanntgegeben.]
Studentinnen und Studenten, die. >Freude am Nachdenken über
grundsätzliche Zusammenhänge haben, Voraussetzung zur Teilnahme: Abschluß des 1. Studienabschnitts. Die Teilnahme an bzw. ein positiver Abschluss der Lehrveranstaltung "Kulturgeschichte … I" ist nicht Vorbedingung für eine Teilnahme an der Lehrveramstaltung "Kulturgeschichte … II". Bedingungen für eine positive Note >
1. Sie arbeiten im Kurs mit und dokumentieren dies durch die Absolvierung von sechs Kurztests, die in unregelmässigen Abständen, verteilt über das ganze Semester im Kurs durchgeführt werden. Sie lesen als Vorbereitung dazu ausgewählte Texte, die Unterlagen und die Termine werden in der Kursstunde bekanntgegeben.
2. Sie lesen ein Buch und verfassen eine schriftliche Literaturarbeit von mindestens 10 Seiten (>> Hinweise dazu).
3. Alternativ zu Punkt 2: Sie machen anstatt der Literaturarbeit eine Web-Arbeit zu einem vereinbarten Kursinhalt. [>> Arbeit von Leopold Stockhammer über Adam Smith als gutes Beispiel aus dem WS 2001/02] Benotung:
> Basisliteratur: Pribram Karl: Geschichte des ökonomischen Denkens, 2 Bände, Suhrkamp 1992 > Literaturliste zu Ihrem schriftlichem Report [Alle Titel dieser Liste sind in der Sonderbibliothek "Interkulturelle Kompetenz" in der Hauptbibliothek, 2. Stock, neben dem Standort "Soziologie" aufgestellt und entlehnbar.] > Umfangreiche Literaturliste zum Kurs, ca. 2.100 Titel, weitere Anregungen [doc, 485KB]. > Literaturliste zu kulturgeschichtlichen Grundlagen, ca 1500 Titel [rtf, 388KB]. > Vertiefende Hintergründe zu diesem Kurs finden sich auch
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